Aktuelles zum Arbeitsrecht

Erklärt ein Arbeitnehmer im „Personalgespräch“, in welchem ihm ein vorbereitetes Kündigungsschreiben ausgehändigt werden soll, er „nehme heute nichts entgegen“ und „das Schriftstück möge ihm zugesandt werden“, so kann dies den Tatbestand sog. Zugangsvereitelung mit der Folge erfüllen, dass er sich rechtlich so behandeln lassen muss, als sei ihm besagtes Schriftstück (schon) im Personalgespräch zugegangen.

(ArbG Berlin, Urt. v. 30.10.2015- 28 Ca 10591/15)